 Im Feuerwehreinsatz besteht für alle Beteiligten die Gefahr durch Brandrauch oder andere giftige, gasförmige, den Körper schädigende Stoffe.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr schützen sich davor mit einer Gesichtsvollmaske (Atemanschluss), die über den sogenannten Lungenautomaten mit einer mit Atemluft gefüllten Flasche verbunden ist, die auf einem Tragegestell befestigt und als Pressluftatmer bezeichnet wird. 
Die Atemanschlüsse, Lungenautomaten und Pressluftatmer, die jeweils aus mehreren Komponenten bestehen, müssen nach jedem Gebrauch (Einsatz wie Übung) unter Beachtung von Hygienevorschriften gereinigt, desinfiziert und auf Funktion und Dichtigkeit überprüft, bzw. ohne Gebrauch turnusgemäß auf Funktion und Dichtigkeit überprüft werden. Dazu werden die Geräte im sogenannten Schwarzbereich in die einzelnen Komponenten zerlegt, im Wasserbad unter Zusatz von Reinigungs- bzw. Desinfektionslösung gereinigt, im Heißluftofen getrocknet und im sogenannten Weißbereich montiert und mittels einer Prüfvorrichtung (aufblasbarer Gummikopf mit Manometern) auf Funktion und Dichtigkeit überprüft. 
In der Feuerwehr Stockstadt sind momentan 14 Pressluftatmer, über 30 Atemanschlüsse und über 60 Atemluftflaschen in Gebrauch. Die Atemluftflaschen werden bei den Feuerwehren in Gernsheim oder in Groß-Gerau gefüllt. Die Überprüfung der Atemanschlüsse, Lungenautomaten und Pressluftatmer muss durch ausgebildete Atemschutz-Gerätewarte durchgeführt werden. Dazu werden Lehrgänge an der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel und Seminare der jeweiligen Hersteller angeboten und in regelmäßigen Abständen besucht. |